Das Pressearchiv beinhaltet Pressemitteilungen sowie Zeitungsartikel aus den vergangenen Jahren.

07/2018 - Wilde Wald Camp

Deutsche Postcode Lotterie fördert initiatorische Jugendbegegnung „Wilde Wald Camp“

Großzügige finanzielle Unterstützung für die initiatorische Jugendbegegnung das „Wilde Wald Camp“ des ELAN e.V. vom 14.07.-22.07.2018. Die Deutsche Postcode Lotterie fördert die Jugendbegegnung mit € 2150,-. Mit dem Geld werden nachhaltige BIO-Lebensmittel, Fachpersonal und Material finanziert.

Bernhard Wilde vom ELAN e.V. ist erfreut, dass Teilnehmer*innen an der Deutschen Postcode Lotterie in Thüringen mit dem Kauf ihrer Lose die Initiatorische Jugendbegegnung unterstützen:  „Die großzügige  Unterstützung ermöglicht uns die Gestaltung und Begleitung eines angemessenen Übergangs für Jugendliche ins Erwachsenenalter, um individuelle Potenziale bewusst zu machen, zu entfalten und schließlich bestmöglich in die Gesellschaft einzubringen. Vielen Dank dafür!“

Mit der Förderung möchte der ELAN e.V. den jugendlichen Teilnehmern aber nicht nur beim Übergang ins Erwachsenenalter unterstützen, sondern zugleich Verantwortungsbewusstsein für die ganze Gruppe initiieren, indem existenzielle Aufgaben wie Wasser aufbereiten, Essen kochen und Feuer machen von allen übernommen werden. Weiterhin wird durch den achtsamen Umgang mit Müll und regionalen BIO Produkten, das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil geschärft.

Petra Rottmann, Head of Charities & Communications bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Wir freuen uns sehr, dass wir dank des Engagements unserer Teilnehmer dieses wunderbare Projekt unterstützen können. Für die Umsetzung wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.“

11/ 2017 - Berufsbegleitende Ausbildung in Erlebnispädagogik

Am 09. März 2018 startet der inzwischen dritte Lehrgang einer anderthalbjährigen, modularisierten Ausbildung zum/zur Erlebnispädagog*in (GQ) des ELAN e.V.

Am 17.11.2017 findet dazu in der Geschäftsstelle des Vereins um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Die erfahrenen Erlebnispädagogen Annegret Volkmuth und Stefan Bretz stellen allen Interessierten sich selbst, die Grundidee und Inhalte dieser Ausbildung vor.

Wer heute in der sozialen Arbeit tätig ist, kommt an Erlebnispädagogik nicht vorbei. Als ganzheitliches Erziehungs- und Bildungskonzept erlangt sie besondere Bedeutung in Abenteuerprojekten mit Jugendlichen, der Sucht- und Gewaltprävention sowie beim selbstbestimmten sozialen Lernen.

Die Ausbildung des ELAN e.V. befähigt zur eigenständigen Konzeption, Durchführung und Evaluation von neuartigen erlebnispädagogischen Projekten. Die Teilnehmenden präsentieren ihre „Gesellenstücke“ auf einem Fachtag für Erlebnispädagogik der Öffentlichkeit. Dies stellt den „krönenden“ Abschluss ihrer Ausbildung dar.

Ein besonderes Erlebnis der Ausbildung beim ELAN e.V. ist die fünftägige Expedition in die Naturräume des Thüringer Schiefergebirges. Während des Waldaufenthaltes wird die Ausbildungsgruppe an wechselnden Plätzen unter Tarps oder unter dem freien Sternenhimmel mitten im Wald übernachten. Das Essen wird gemeinsam auf vielfältige Art über dem Feuer zubereitet. Es werden Techniken erlernt, mit deren Hilfe die vier überlebensnotwendigen Bedürfnisse des Menschen in Notsituationen befriedigt werden können. Höhepunkt wird die Überquerung eines Wasserhindernisses mit einem selbstgebauten Planenboot sein.

Diese Ausbildung ist seit 2015 durch den Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. zertifiziert. Damit war der ELAN e.V. der vierte zertifizierte Anbieter bundesweit und ist bis heute in Thüringen der einzige Anbieter, welcher für eine hervorragende pädagogische Qualität im Rahmen seiner Ausbildung in Erlebnispädagogik steht.

09/2017 - Abseilaktion an der Mauer des Petersberges in Erfurt

Schwerpunkt der Arbeit des erlebnis- und naturpädagogische Verein ELAN e.V. aus Erfurt ist die Konzeption, Organisation und Durchführung von erlebnispädagogischen Klassen- und Gruppenfahrten mit den Förderschwerpunkten soziale und persönliche Kompetenzen. Dabei arbeitet der ELAN e.V. nach einem handlungs- sowie prozessorientierten Ansatz und strebt eine enge Verbindung von erlebnispädagogischen Aktivitäten (wie z.B. Klettern, Abseilen, Orientierungstouren, Nachtwanderung, Biwak, Interaktionsspiele) mit inhaltlichen Themenblöcken (z.B. zu gewaltfreier Kommunikation)  an.

Zu bedeutenden Aktivitäten in der Erlebnispädagogik haben sich Seilaktionen entwickelt. Die Teilnehmer*innen lernen hier auf spielerische und herausfordernde Weise, ihre Ängste zu überwinden und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Darüber hinaus erleben sie positive Effekte für ihre körperliche Gesundheit. Der ELAN e.V. arbeitet vor allem in natürlichen Settings direkt an Bäumen, Felsen und über Gewässern.

Die Einhaltung der Sicherheitsstandards verpflichtet nach max. 10 Jahren das sicherheitsrelevante Material zu erneuern. Entscheidende Faktoren sind Nutzungsdauer und -intensität sowie das Alter der Materialien.

Der ELAN e.V. musste in 2017 sein sicherheitsrelevantes Seilmaterial erneuern. Auch Dank einer Spende der Sparkassenstiftung aus Erfurt konnte dieses Vorhaben umgesetzt werden.

Am 20.09.17 findet eine Abseilaktion von 9-16 Uhr an der Petersbergmauer am Treppenturm statt. Hier wird auch das neue Equipment eingesetzt. Ca. 30 Schüler*innen einer Fachoberschulklasse der Ludwig-Erhard-Schule aus Erfurt setzen vollstes Vertrauen in das Team des ELAN e.V., ihre Mitschüler*innen und das Seilsicherheitsmaterial.

06/2017 - Berufsbegleitende Fortbildung „Naturverbindung“

Der erlebnis- und naturpädagogische Verein ELAN e.V. aus Erfurt hat ein absolut neues und damit innovatives Format im Rahmen seiner Angebote für Erwachsene entwickelt: Die berufsbegleitende Fortbildung „Naturverbindung – Erlebnisse und Prozesse in der Natur gestalten“.

Durch die 1,5 jährige modularisierte Fortbildung „Naturverbindung – Erlebnisse und Prozesse in der Natur gestalten“ des ELAN e.V. erhalten die Teilnehmenden das praktische und theoretische Handwerkszeug, um die Natur verstärkt als Lern- und Entwicklungsraum nutzen zu können. Sie werden zur eigenständigen Konzeption, Durchführung und Evaluation von neuartigen Projekten in und mit der Natur befähigt.

Die Elemente Achtsamkeit und Naturerfahrung, Coaching in der Natur, die Kunst des Spuren- und Fährtenlesens, Coyoteteaching, lösungs- und ressourcenorientierte Kommunikation, Aufbau und Leben in einem Waldlager sowie Übungen zu den Qualitäten der Jahreszeiten werden besonders intensiv erfahren.

Interessant ist dieses Angebot für alle, die professionell Kinder, Jugendliche oder Erwachsene begleiten, in der integrativen Erwachsenenbildung oder in der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen/Familien bzw. in der sozialpädagogischen Einzel- und Gruppenarbeit tätig sind.

Am 23.06.2017 findet dazu in der Geschäftsstelle des Vereins um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Das Leitungsteam stellt allen Interessierten sich selbst, die Grundidee und Inhalte dieser Fortbildung vor.

Diese Fortbildung startet mit dem Modul 1 “Einführung in die Naturpädagogik“ vom 25.-27.08.2017 in Leutenberg (Thüringer Schiefergebirge).

09/2016 - Thüringer Wald und Wildnis?

Geht das überhaupt: Thüringer Wald und Wildnis? Vom 07. bis 09. Oktober bietet der ELAN e.V. aus
Erfurt im Thüringer Wald bei Neuhaus am Rennweg einen Einführungskurs „Wildnis Survival“ an. Bepackt mit Rucksack, Schlafsack und Isomatte werden die Mitarbeiter des ELAN e.V. Sie mit in noch sehr ursprüngliche Natur nehmen.

Veranstaltungsort ist eine Selbstversorgerhütte im Thüringer Wald. In dieser gibt es kein fließendes Wasser und keinen Strom, jedoch eine Quelle in der Nähe. Die Übernachtung erfolgt mit Schlafsack und Isomatte – wahlweise in der Hütte, unter freiem Sternenhimmel oder in selbstgebauten Notunterkünften.

Tipps zum Feuer machen, Wasser finden und Nahrung aus der Natur erhalten sie dabei von Bernhard Wilde und Felix Elschner. Es wird sehr praktisch zur Sache gehen: Lager aufbauen, Kräuter und Pilze sammeln, Kochen am offenen Feuer, Brotbacken, eine Orientierungsübung.

Die drei Tage in der Stille des Waldes werden ein unvergessliches Erlebnis für sie werden. Der ELAN e.V. sucht noch 2 Teilnehmer*innen für diesen Kurs! Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sie auf unserer Website.

10/2015 - Qualitätssiegel für erlebnispädagogische Aus- und Weiterbildung

Der ELAN e.V. hat in dieser Woche als erster Anbieter in Thüringen und als vierter Anbieter bundesweit die Zertifizierung „beQ“ für den Bereich seiner erlebnispädagogischen „Aus- und Weiterbildung“ erhalten. Die Qualitäts-Zertifizierung „beQ“ wurde vom Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. (BE) entwickelt. Der BE ist der bundesweit führende Fachverband, welcher in vier Fachbereichen die Vielfalt der Arbeitsfelder der Individual- und Erlebnispädagogik und seiner Mitglieder repräsentiert.
Der ELAN e.V. hatte sich in einem mehrmonatigen Arbeitsprozess der Qualitäts-Zertifizierung gestellt und mit einem unabhängigen Audit abgeschlossen. Mit dem Zertifikat ist dokumentiert, dass der ELAN e.V. für eine hervorragende pädagogische Qualität im Rahmen seiner Ausbildung in Erlebnispädagogik steht.

Auditorin Alexandra Albert zur Vergabe des Gütesiegels: „ ELAN e.V. hat die Vorgaben zum Erhalt des Gütesiegels voll erfüllt. Ich empfehle hiermit die Vergabe des „beQ“. Die Präsenz, Erfahrung und Transparenz des Trägers wirkte sehr überzeugend und professionell. Aufgrund dessen kann auch die geplante Aus- und Weiterbildung bereits vor der ersten Durchführung bedenkenlos mit der Verleihung des Gütesiegels unterstützt werden. Die sorgfältige, systematische Vorbereitung der Unterlagen überzeugen und schließen an die Qualität aus dem Bereich der Klassenfahrten nahtlos an.“

Der ELAN e.V. ist sehr stolz auf diese Auszeichnung. Mit der Qualitäts-Zertifizierung „beQ“ belegt der Verein nun auch nach außen, dass er nicht nur erlebnispädagogischen Angebote wie Klassenfahrten, Jugendreisen, Wildnis- und City Bound-Projekte optimal organisiert und mit hoher Qualität durchführt, sondern dies auch auf die Ausbildung in Erlebnispädagogik zutrifft.

Im März 2016 startet die zweijährige modularisierte Ausbildung Erlebnispädagogik des ELAN e.V. Sie befähigt zur eigenständigen Konzeption, Durchführung und Evaluation von neuartigen erlebnispädagogischen Projekten.

05/2015 - Gemeinsam lernen

Vom 26. April bis zum 3. Mai 2015 war Leutenberg im Thüringer Schiefergebirge Ort einer besonderen Begegnung. Deutsche und polnische Pädagogen, angehende Erzieher, Studierende oder Wissenschaftler aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie und Forstwissenschaft waren auf Einladung des ELAN e.V. in das Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal gekommen, um sich erlebnispädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. Auf dem Programm der Gruppe standen u. a. Kennenlernaktivitäten, Wahrnehmungs- und Vertrauensübungen und Kooperationsspiele. Die sprachliche Hürde wurden durch deutsch-polnische Übersetzung oder Englisch gemeistert. Integrationsaktivitäten trugen dazu bei, dass die Gruppe schnell zueinander fand.

Am 29. April besuchten die Teilnehmer Erfurt. Ziel war es, die Stadt und ihre Menschen auf ungewöhnlichen Wegen kennen zu lernen. Erlebnispädagogische "City Bound"-Aufgaben sind dabei stets mit ungewöhnlichen Herausforderungen verbunden, so z. B. Menschen für den Tausch von Dingen oder zu ungewöhnlichen Fotos zu überreden. Auf die Gruppe warteten auch noch andere spannende Erlebnisse. Ein Highlight war die Kletteraktion, bei der die Teilnehmenden sich gegenseitig sichern und sich so in Vertrauen und Verantwortung üben mußten. Die größte Herausforderung war jedoch die Expedition mit einem Biwak. Für einige war das Kochen am Feuer und das Schlafen im Wald sicherlich mit etwas mulmigen Gefühlen verbunden. Doch genau darum geht es in der Erlebnispädagogik – Heraustreten in unbekannte Gefilde, neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren und neue Stärken an sich zu entdecken.

Das vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) geförderte Projekt war für alle nicht nur methodisch, sondern auch menschlich eine lernreiche und spannende Zeit. Nach den gemeinsamen acht Tagen in Leutenberg freuen sich deshalb alle sicher schon auf die Rückbegegnung im September diesen Jahres bei der Stiftung Rodowo in Sorkwity in Polen.

09/2014 - Wildniswochenende zur Hirschbrunft

Geht das überhaupt: Thüringer Wald und Wildnis? Acht Leute zwischen 29 und 56 Jahren und Hund Aaron wollten es wissen. Vom 19. bis 21. September 2014 war der Thüringer Wald bei Neuhaus am Rennweg rund um die Hubertushütte ihr ganz persönliches Erlebniscamp. Bepackt mit Rucksack, Schlafsack und Isomatte wollten sie in, mit und von der Natur leben.

Tipps zum Feuer machen, Wasser finden und Nahrung aus der Natur erhielten sie dabei von Kirsten Limbecker und Kevin Hildebrandt vom ELAN e.V. aus Erfurt.

Und dann ging es auch schon ganz praktisch zur Sache: Lager aufbauen, Kräuter und Pilze sammeln, Kochen am offenen Feuer, Brotbacken, einer Orientierungsübung. Alle haben die drei Tage in der Stille des Waldes genossen und den Hirschen bei der Brunft zu lauschen war ein besonderes Erlebnis.

Der ELAN e.V. bietet zum Thema Wildnis verschiedene Kurse und Seminare mit praktischen Anleitung und Tipps für das (Über-)Leben draußen oder auf Tour an.

03/2014 - Der neue Zyklus der Jahresgezeiten startet 2015

Die Pubertät, für junge Menschen ist sie die Zeit des Aufbruchs, des Lösens. Sie wollen ihr „eigenes Ding“ durchziehen. Der Weg ins Erwachsenenalter ist von großen Veränderungen geprägt und wird ihnen nicht immer leicht gemacht.
Die Projektinitiative der Jugendfahrten der Jahresgezeiten will Junge Menschen auf ihrem Weg in die Verantwortungen des Erwachsenseins begleiten.

Vor nunmehr 14 Jahren gründete Thorsten Heine dieses Projekt, nachdem sich seine Tochter eine Initiation alternativ zu Konfirmation, Kommunion oder Jugendweihe wünschte. Von da an wuchsen die Jugendfahrten über das niedersächsische Wendland hinaus zu einem bundesweiten Projekt heran. Als dann Kontakte zum ELAN e.V. Erfurt entstanden war schnell klar, dass das Projekt Jugendfahrten und der ELAN e.V. den gleichen Leitlinien folgen. Mit Unterstützung des neuen Trägers konnte ein Fundament geschaffen werden, dass den Anforderungen der modernen Erlebnispädagogik entspricht, dabei aber den spirituellen Charakter der Jugendfahrten beibehält. Noch immer ist Thorsten Heine der spirituelle Mittelpunkt der Initiationsreisen, doch wird er heute von drei tatkräftigen Pädagogen unterstützt.

Ganz nach dem Leitbild des ELAN e.V. – Erleben und Lernen durch Abenteuer in der Natur – laden wir nun wieder Jugendliche ein, die Lust haben auf eine Reise zu sich selbst und über sich hinaus, auf Begegnungen mit Grenzerfahrungen in Gemeinschaft und mit sich allein. Doch nicht nur das Abenteuer steht auf dem Programm, auch Zeiten der Einkehr und des Innehaltens sind wichtige Bausteine der Fahrten. „Wer innehält erhält innen Halt“ sagte einst Laotse, der Begründer des Taoismus.

Unsere Aufgabe als Team ist es, den Jugendlichen herausfordernde Situationen bereitzustellen, die zu individuellen Schlüsselerlebnissen und –erkenntnissen für den Umgang mit ihrer sozialen und natürlichen Umwelt führen sollen. Mögliche daraus resultierende Veränderungen möchten wir den Jugendlichen in sensiblen Reflexionen bewusst und für ihren weiteren Lebensweg als junge Erwachsene nutzbar machen. Unsere Arbeitsweise ist Prozessorientiert, was bedeutet, dass wir an den Themen arbeiten die bei den Jugendlichen präsent sind.

Die Reise ist in fünf Fahrten aufgeteilt, welche den Zyklus und die Eigenschaften der Jahreszeiten berücksichtigen. Auftakt ist die Frühjahrsfahrt zu Ostern 2015. Auf dieser Fahrt arbeiten wir anfangs in geschlechterspezifischen Gruppen. Im weiteren Verlauf lernen sich die Jugendlichen kennen und erleben gemeinsam die Einführung in eine Kampfkunst.

Während der Sommerfahrt organisiert sich die Gruppe zunehmend selbst und erfährt die Natur von ihrer ursprünglichen Seite. Wir wollen zu Abenteuern in unberührter und ursprünglicher Natur ohne Kontakt zur Zivilisation aufbrechen. Neben dem gemeinsamen Wandern, Kochen am Feuer, einer Kanutour und vielem mehr sollen die Teilnehmer aber auch die Möglichkeit bekommen, sich Zeit für sich selbst, etwa in einem Solo, zu nehmen.

Klettern, Boofen und Schwitzhüttensauna sind zentrale Bestandteile der Herbstfahrt. Auf dieser Fahrt werden intensive Selbsterfahrungen und die Begegnung mit Gebet und Ehrfurcht in aller Einfachheit und Naturverbundenheit ermöglicht.

Mit Wanderungen, Ski- und Snowboarden sowie Gruppendynamischen Spielen, aber auch der Formulierung von Zielstellungen, werden wir auf der Winterfahrt das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen.

Mit der Jugendinitiation im darauf folgenden Frühling schließen wir mit den Jugendlichen den Jugendfahrten- Zyklus ab. Während dieser Zeit sollen die Jugendlichen ihre eigenen Potentiale benennen und wertschätzen. Als Abschluss wird es einen angeleiteten Feuerlauf über heiße Kohlen sowie die Begegnung mit den Eltern und eine große Feier geben. Damit möchten wir die nun gerüsteten jungen Erwachsenen, nach einer langen Reise voller Abenteuer, Spiritualität, Herausforderung, Einkehr, Grenzerfahrung und Innehalten auf ihren persönlichen Weg in die Eigenverantwortlichkeit entlassen.

02/2014 - Treffen im kniehohen Schnee

Kniehoher Schnee, der durch Sonne und Mond in den klaren Tagen und Nächten glitzerte; Frische Luft und angenehme Temperaturen um die Null; Eine gemütliche und einfach gehaltene Hütte auf 1400 m mit Ausblick auf die Berge des Berner Oberlandes nahe Boltigen; Herrliche Ofenwärme und Selbstversorgung mit Käsefondue und anderen Schweizer Leckereien. Das war das ablenkungsfreie und arbeitsanregende Setting für das dritte Arbeitstreffen der Lernpartner vom 10.-12. Februar in der Schweiz.

Schwerpunkt dieses Treffens war die Fortführung unseres in Erfurt begonnenen Austauschs über die Werte und Leitlinien unserer pädagogischen Arbeit. Viele Gemeinsamkeiten wurden festgestellt und einzelne Aspekte, die wir uns als jeweilige Anregung voneinander mitnahmen. Anhand des Wertequadrates von Friedemann Schulz von Thun haben wir unsere Verortung und Entwicklung zwischen gegensätzlichen und sich doch ergänzenden Ideen (Risiko vs. Sicherheit, Partizipation vs. Zwang, Freiwilligkeit vs. Verbindlichkeit, Flexibilität vs. Struktur) klar gemacht. Der spannende inhaltliche Austausch wurde durch viele andere Punkte bereichert.

12/2013 - Lernpartner treffen sich in Erfurt

Im Rahmen des EU-Förderprogramms für lebenslanges Lernen organisiert der ELAN e.V. zusammen mit Drudel 11 e.V. (Schweiz) und der Stiftung Rodowo (Polen) eine Lernpartnerschaft, in der es um den innereuropäischen Austausch der individuellen Erfahrungen in der Organisation und Durchführung erlebnispädagogischer Programme geht.

Vom 9. bis 11.12.2013 lädt der ELAN e.V. seine Projektpartner Drudel 11 und Stiftung Rodowo nach Erfurt ein, um über die jeweiligen Leitlinien (erlebnis-) pädagogischer Arbeit auch im Hinblick auf das Lernen Erwachsener zu diskutieren. Außerdem steht der Besuch der Fachtagung des Deutschen Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik in Bad Brückenau (Hessen) mit dem Themenschwerpunkt „Zertifizierung von Aus- und Weiterbildung“ auf dem Programm.

Das erste Arbeitstreffen der drei Partner fand vom 27. bis 29. 10.2013 in Polen statt. Gastgeber waren Inga Lysiak und Adam Halemba von der Stiftung Rodowo. Die Zusammenkunft wurde zum intensiven Kennenlernen genutzt. Außerdem wurden die gemeinsamen Ziele konkretisiert und das weitere Vorgehen strukturiert. Neben den Arbeitstreffen und gegenseitigen Hospitationen sind die Teilnahme an Fachtagungen und die Etablierung einer gemeinsamen Publikationsplattform besprochen worden.

Das Projekt „Erlebnispädagogische Methoden in der internationalen Erwachsenenbildung“, welches der Weiterentwicklung und Professionalisierung der Erlebnispädagogik im europäischen Kontext dienen soll, besteht seit Oktober 2013. Für die Dauer von zunächst zwei Jahren treten die Stiftung Rodowo, Drudel 11 e.V. und der ELAN e.V. als erlebnispädagogische Akteure in intensiven Kontakt, um sich über ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen, Leitideen und Erfahrungen auszutauschen. Im Zentrum der Kommunikation stehen neben Menschenbild und Erziehungsverständnis auch die Ziele der (erlebnis-) pädagogischen Arbeit der beteiligten Projektpartner. In den geplanten Arbeitstreffen sollen die spezifischen Methoden und Lernmodelle aber auch die jeweiligen Angebote und Aktivitäten intensiv thematisiert werden. Neben Aspekten zum eigenen Sicherheits- und Risikomanagement stehen auch Fragen zu organisatorischen Landesspezifika zur Diskussion. Unterstützt wird dieser Austausch durch das EU-Förderprogramm GRUNDTVIG zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Europäischen Erwachsenenbildung.

Der ELAN e.V. ist als Anbieter erlebnispädagogischer Programme für Lernende aller Alters- und Berufsgruppen seit 1997 vor allem in Erfurt und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt aktiv. Für den ELAN e.V. bietet die Zusammenarbeit pädagogischer Fachkräfte aus unterschiedlichen Kulturkreisen eine reichhaltige Grundlage für professionellen Austausch und nachhaltige Vernetzung. Die Möglichkeit der intensiven Kooperation in einem solchen Rahmen hat das Potential, die Vielfalt Europas ungefiltert wahrnehmbar werden zu lassen und so ein gutes Stück europäischer Friedensarbeit zu leisten.

05/2013 - Klassenfahrt ins Abenteuer

Klassenfahrten bedeuten andere Orte, andere Menschen, einen anderen Zeitplan, andere Ziele und sind eine tolle Gelegenheit, um als Gruppe noch mehr zusammenzuwachsen. Kinder und Jugendliche wollen Spaß haben, sich ausprobieren, Neues kennen lernen und viel Abwechslung erleben.

Unter Thüringer Lehrerinnen und Lehrern hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass die Talmühle bei Cursdorf (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) bestens geeignet ist, Abenteuer und pädagogische Konzepte miteinander zu verbinden. Das liegt zum einen an der wunderbaren Umgebung, aber auch an den Angeboten, die der ELAN e.V. in der Talmühle anbietet.

So ist es nicht verwunderlich, dass vom 27. bis 31. Mai 2013 36 Schülerinnen und Schüler der beiden 5. Klassen der Regelschule Königsee die Talmühle als Ziel für ihre Klassenfahrt ausgesucht haben. Und danach werden schon die nächsten Gäste erwartet: vom 3. bis 7. Juni 2013 werden 20 Drittklässler der Freien Fröbelschule Rudolstadt/Cumbach das Haus in Besitz nehmen.

Betreut werden die Schülerinnen und Schüler von Daniel Knackstedt, Kursleiter beim ELAN e.V. und weiteren qualifizierten Teamern des Vereins.

Damit die Klassenfahrt zum Abenteuer für alle Kinder wird, ist das Programm individuell auf die Bedürfnisse der Klasse zugeschnitten. Bei nicht alltäglichen Erlebnissen im Tal der weißen Schwarza können die Schülerinnen und Schüler sich einmal so richtig auspowern, sich spüren, Grenzen erfahren und eigenen Stärken entdecken. Spaß und Erholung werden mit persönlichen Herausforderungen verbunden und die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team gefördert.

Der ELAN e.V. bietet seit 15 Jahren individuelle, erlebnispädagogische Klassenfahrten, Weiterbildungen und Trainings für Gruppen im Thüringer Wald an. Zu den zwei Hauptveranstaltungsorten zählen die Cursdorfer Talmühle und das Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal in Leutenberg.

05/2013 - Infostand zum Thema City Bound

Der ELAN e.V. ist am 25. Mai 2013 in der Zeit von 9–16 Uhr beim 11. Thüringer Bildungssymposiums auf dem Campus der Universität Erfurt an der Nordhäuser Straße mit einem Informationsstand zum Thema „City Bound – Erlebnispädagogik in der Stadt“ vertreten.

City Bound heißt die Stadt mit anderen Augen zu sehen, sie aus neuer Perspektive zu erleben, sich auf ungewohnte Weise fortzubewegen und mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Dies alles bietet der ELAN e.V. bei Aktionstagen, Stadtrallyes oder Abenteueraktionen in der Stadt an. Die Teilnehmer lösen dabei ungewöhnliche und knifflige Aufgaben, gehen eigenen Fragen nach und erfahren dabei viel Spannendes über ihre Stadt, die Einwohner und vor allem über sich selbst.

Der ELAN e.V. bietet seit 15 Jahren individuelle, erlebnispädagogische Klassenfahrten, Weiterbildungen und Trainings für Gruppen im Thüringer Wald an. Zu den zwei Hauptveranstaltungsorten zählen die Cursdorfer Talmühle und das Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal in Leutenberg. Die Kontaktstelle des Vereins hat seinen Sitz in der Brühler Vorstadt in Erfurt. Von dort aus werden u. a. Tagesaktionen und Seminare in der Stadt und Umgebung organisiert.

04/2013 - Erfurter Großstadtkinder vom Abenteuer Natur überzeugen

Thüringer Allgemeine (TA) Erfurt, Iris Pelny

Den Ofen selbst heizen, draußen schlafen, Nachtwanderungen, das erfordert wahrlich Elan. Doch nicht deshalb heißt der Verein, der im Haus des Landesfilmdienstes in der Brühler Straße sein Stadtbüro hat, so. Bei Elan stehen die Buchstaben für „Erleben und Lernen durch Abenteuer in der Natur“, sagt Geschäftsführer Stefan Linke.

Und das umschreibt treffend das erlebnis- und umweltpädagogische Wirken der 40 Vereinsmitglieder. Aber wie abenteuerlustig sind eigentlich Großstadtkinder?

Stefan Linke lächelt wissend. „Es gibt schon Vorbehalte. Und die werden von uns auch ernst genommen“, sagt er. Das heißt: Vor der Klassenfahrt sind Fragebögen auszufüllen. Immerhin will man fünf Tage – und Nächte – miteinander auskommen. Was Stefan Linke dabei sachlich als „Rausholen aus der Komfortzone“ beschreibt, lässt Neubau- wie Einfamilienhauskinder erst einmal tapfer schlucken. Letztlich lassen sich jedoch die meisten begeistern, ganz andere Erfahrungen zu sammeln.

Gruseln gehört zur Nachtwanderung.

Die Sinne werden sensibilisiert, eigene Kompetenzen fernab von Klassenarbeiten aufgespürt. Im sozialen Miteinander auf engem Raum oder bei den Aufgaben für die Gruppe entstehen neue Sichtweisen und Beziehungen. Angst auf der Nachtwanderung ist normal. Und wenn diese überwunden ist, wirkt die Ermutigung auch in anderen Alltagssituationen, schildern die Elan-Mitarbeiter. Im Elan-Objekt „Talmühle Cursdorf“ waren jetzt im April beispielsweise eine 6. Klasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums sowie eine 4. Klasse der Grimm-Europaschule. Sie haben sich selbst versorgt, saßen am Lagerfeuer, behaupteten sich bei Abenteuerspielen sowie beim Klettern und Abseilen. Da bekommt die Bewertung „unvergessliches Erlebnis“ einen ganz eigenen Klang. Ein zweites Vereinsobjekt ist das „Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal“ mit Wohnbungalows und Seminarräumen.

Gegründet wurde der Verein Elan vor 15 Jahren von Studenten der Pädagogik auf dem Uni-Campus. Ihre Studienschwerpunkte reichten von Sozialpädagogik über Sportwissenschaften, Umweltpädagogik und Motologie bis zu angehenden Grund- und Regelschullehrern.

Heute bilden 37 Mitglieder, 2 Festangestellte, 20 freie Mitarbeiter und im Jahresverlauf bis zu 5 Praktikanten sowie Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) eine Gemeinschaft. Vereinsvorsitzender ist der Psychologe Daniel Knackstedt.

Stolz ist man auf das Qualitätssiegel „beQ – Mit Sicherheit pädagogisch“ vom Bundesverband für Individual- und Erlebnispädagogik, denn das bestätigt sowohl die Qualität wie auch die dahinter stehende Sicherheit der Programme. Bisher ist der Verein Elan thüringenweit der einzige Siegel-Inhaber.

„Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sind wir auch anerkannter Träger der freien Jugendhilfe“, wünscht sich Stefan Linke diese Akzeptanz auch von der Stadt Erfurt. Nicht als Geburtstagsgeschenk zum 15-jährigen Bestehen, sondern für die gute Arbeit. Dazu gehören unter anderem Schulprojekte, Veranstaltungen für die Johanniter-Jugend fürs Freiwillige Soziale Jahr, im Projekt Ganztagsschulen die Arbeitsgemeinschaft „Abenteuerspiele“ an der Lindgren-Schule. Alle Vereinsaktivitäten hier aufzulisten, das würde den Platz sprengen. Aber der Elan reicht weit.

04/2013 - Bewegung, Spiel und Spaß

Abenteuerspiele an der „ Astrid-Lindgren-Grundschule“ Erfurt

Nichts los im Hort? Nicht so an der Astrid-Lindgren-Schule, einer der größten Grundschulen in Erfurt. Die Schülerinnen und Schüler erwartet ein umfangreiches Freizeitangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften.

Seit Februar ist eine neue Arbeitsgemeinschaft dazugekommen: die AG „Abenteuerspiele“. 20 Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 2 treffen sich dazu jeden Montag zwischen 14 bis 16 Uhr. Die Kinder kommen aus sehr unterschiedlichen familiären Verhältnissen und sind zum Teil bereits geprägt durch die stadtteiltypischen Defizite wie hohe Arbeitslosigkeit und sozialschwache Infrastruktur.

Stefan Linke und Daniel Knackstedt vom ELAN e.V. betreuen die AG. Unterstützt werden sie durch Jens Reißland, Kevin Hildebrandt, Nathan Jünger und Maria Leidenfrost, die als Praktikanten beim ELAN e.V. tätig sind. Bis zu den Sommerferien wollen sie die Kinder in Rollen- und Bewegungsspielen dazu anleiten, mehr über sich selbst zu erfahren aber auch zu lernen, wie es ist, ohne Konkurrenz zu spielen.

Mit den Kindern soll so eine gemeinsame Basis für ein respektvolles Miteinander geschaffen werden und die Schule als einen Ort des Miteinander, der Zuflucht und der Begegnung.

04/2013 - Raus in die Natur

Fallen Ihnen zum Thema „Klassenfahrt“ auch zu aller erst die Stichworte: Jugendherberge, Wanderungen bis zum Abwinken und Museumsbesuche ein? Einen Einblick in bessere Alternativen möchten wir Ihnen hier zeigen.

Die Talmühle in Cursdorf wird vom 15. bis 19. April für die 6. Klasse des Erfurter Heinrich-Mann-Gymnasiums und vom 22. bis 26. April für die 4. Klasse der Erfurter Europaschule „Jacob- und Wilhelm-Grimm“ der Ort, den sie sich für ihre Klassenfahrt gewählt haben.

Auf dem Programm der Schülerinnen und Schüler stehen u. a. Klettern und Abseilen, Abenteuerspiele, Orientierungs- und Sinnesschule sowie ein Lagerfeuer. Auch die Zubereitung des gemeinsamen Frühstücks und des Abendessens wird bestimmt zu einer besonderen Herausforderung. Anleitung erhalten die Kinder bei den jeweiligen Aktivitäten von erfahrenen Kursleitern des ELAN e.V. Natürlich werden die LehrerInnnen auch am Programm mit den Kindern teilnehmen. Für sie bietet sich die Chance, die Klasse einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Mit der Klassenfahrt sind solche Ziele verbunden wie die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Kinder, Tausch des Stresses der Stadt gegen die Ruhe des Waldes, Kennenlernen der eigenen Grenzen und auch Erweiterung derselben, Stärkung des Selbstbewusstseins, Erlernen von Teamarbeit und Kooperation im Klassenverband, die bewusste Wahrnehmung der Natur und der verantwortlichen Umgangs mit ihr. Außerdem wollen wir, dass die Kinder freundlich miteinander umgehen.

Für die Kinder wird die Klassenfahrt bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

09/2012 - Polnische Studenten in Leutenberg

Vom 22. bis zum 29. September 2012 treffen sich 13 Studenten der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales Erfurt und 13 polnische Studenten der Pädagogik im Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal in Leutenberg, einem Objekt des ELAN e.V., um sich über die Rolle und Bedeutung der Erlebnispädagogik für die Sozialarbeit in Deutschland und Polen auszutauschen. Die Jugendlichen haben die Programmpunkte für diese deutsch-polnische Begegnung bereits bei ihrem ersten Treffen im September letzten Jahres in der Internationalen Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte „Camp Rodowo“ unweit von Sorkwity, einer Gemeinde der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, besprochen. Sie sind seitdem in ständigem Kontakt geblieben und freuen sich nun auf das Wiedersehen in Thüringen. Finanziell gefördert wird diese Austauschfortbildung vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Jens Büttner, Lehrer an der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales Erfurt und Henning Panser, Kursleiter beim ELAN e.V., werden – wie bereits im vergangenen Jahr – den deutschen Part dieser interkulturellen Begegnung vorbereiten und durchführen. Inhaltlich stehen der Austausch über nachhaltige, zukunftsfähige Lebensstile, die Förderung der Fähigkeit zur interkulturellen Kooperation und Kommunikation sowie das gemeinsames Erleben in einem deutsch-polnischen Team auf dem Programm. Dazu sind Kennenlern- und Interaktionsübungen, eine Expedition mit Biwak und Lagerfeuer sowie ein Tagesausflug nach Erfurt mit Besichtigung der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales geplant. Sprachanimationen sollen bei der Kommunikation helfen, für die jeweils fremde Sprache sensibilisieren und den Spracherwerb fördern.

Alle Akteure sind sich schon jetzt darin einig, dass dies nicht das letzte Treffen gewesen sein soll, sondern der Beginn eines regelmäßigen Dialogs. Sie wollen sich so selbst ein Bild vom Nachbarland machen können und einen lebendigen Austausch und vielfältige Kontakte pflegen.