Ausbildung Naturpädagogik

Naturverbindung erleben und gestalten

Mit unserer Ausbildung Naturpädagogik werden wir ein neues Format anbieten, welches die Brücke bildet zwischen der Erlebnispädagogik und der Wildnispädagogik.
Wir laden ein, mit uns in vielfältige Landschaftsräume einzutauchen. Darüber sensibilisieren wir für Zusammenhänge und Prozesse in der Natur. Auf unterschiedliche Weise verbinden wir uns mit der Natur: über Methoden zu Wahrnehmung und Achtsamkeit, Naturhandwerk, Vermittlung von naturpädagogischem Basiswissen wie beispielsweise Kräuter, Tiere, Bäume, Aktionen & Spiele, Natur und Kunst, Gemeinschaft erfahren. Die Ausbildung in 6 Modulen eignet sich für pädagogisch Tätige in verschiedenen Arbeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die die Natur zunehmend in ihre Arbeit integrieren wollen. Sie ist offen für Interessierte, die sich (beruflich) neu orientieren möchten.

Nähere Informationen folgen im September 2022.

Fotogalerie zu unserer Ausbildung Naturpädagogik

Auf einen Blick

  • Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Multiplikatoren sozialer Arbeitsfelder sowie alle Interessierten
  • Orte: Natur-Erlebnis-Zentrum Sormitztal sowie weitere verschiedene Naturräume Thüringens
  • Umfang: 6 Module á 3 Tage
  • Start: 05.-07.05.2023
  • Leistungen: Unterkunft, Vollverpflegung (zu 80% BIO), Leitung durch drei Trainer*innen, Handbuch, Starterset, Coaching
  • Kosten inkl. U/V: TBA
  • Zahlung: vor der Teilnahme an den Modulen in 1, 4 oder 6 Raten
  • Bildungsprämiengutscheine und Weiterbildungsschecks werden akzeptiert
  • Ermäßigungen: € 100 bei Anmeldung bis 3 Monate vor Start; 10 % Ermäßigung für  Student*innen und Menschen ohne Einkommen (Ermäßigungen sind nicht kombinierbar)
  • Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 16 Personen begrenzt.
  • Anmeldeschluss ist immer 4 Wochen vor Beginn der aktuellen Ausbildung.

Verortung zwischen Erlebnis- und Wildnispädagogik

„Der Erlebnispädagogik als handlungsorientiertem Erziehungs- und Bildungskonzept geht es darum, (jungen) Menschen mit verschiedenen Lerngelegenheiten (z.B. natursportlichen Aktivitäten) zu ermöglichen, an Herausforderungen zu wachsen, ein authentisches Selbstbewusstsein sowie soziale Kompetenzen zu entwickeln und (gesamtgesellschaftliche) Verantwortung zu übernehmen.

Wildnispädagogik  zielt auf ein „einheimisch werden in der Natur“. Durch das Einüben verschiedener Fähigkeiten (z.B. erweiterte Wahrnehmung, Truth speaking…) und Fertigkeiten (z.B. Feuer machen, Unterkunft bauen, Spuren lesen) soll ein Leben in und mit der Natur, zunehmend ohne technische Hilfsmittel möglich gemacht werden.

Naturpädagogik zielt auf eine (vorrangig emotionale) Verbindung mit der Natur mittels verschiedener Methoden und Zugänge wie Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen, Handwerk, Kunst in sinnlichem, kreativem, spielerischem Erleben. Die Natur soll für verschiedene Zielgruppen als pädagogischer Entwicklungsraum und persönliche Kraftquelle erfahrbar gemacht werden.“